Planen Sie eine Flugreise und kümmern sich um die Logistik? Damit die Anreise zum Flughafen stressfrei verläuft, regeln Sie das Parken am besten vorab. Vergleichen Sie, wählen Sie aus und reservieren Sie in wenigen Minuten aus dem verfügbaren Angebot an Parkplätzen in Flughafennähe.

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Welche Risiken birgt das Fliegen in der Schwangerschaft?

Fliegen an sich ist für eine Schwangere nicht gefährlich. Dennoch sollten einige Punkte beachtet werden.

Kabinendruck und Sauerstoffgehalt

In Reiseflughöhe entspricht der Kabinendruck etwa dem auf 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Sauerstoffgehalt in der Kabine ist etwas niedriger als am Boden, ein gesunder Organismus und die Plazenta kommen damit problemlos zurecht. Bei Frauen mit Anämie oder Herzproblemen kann dies jedoch eine stärkere Belastung darstellen – sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.

Thromboserisiko

Die Schwangerschaft erhöht die Blutgerinnungsneigung ohnehin. In Kombination mit längerem Sitzen im Flugzeug steigt das Risiko einer Thromboembolie weiter an. Stehen und strecken Sie die Beine alle 30 Minuten, machen Sie Knöchelübungen und gehen Sie durch den Gang. Kompressionsstrümpfe sind bei Flügen über zwei Stunden praktisch Pflicht.

Kompressionsstrümpfe und Beinübungen senken das Thromboserisiko beim Fliegen in der Schwangerschaft.
Kompressionsstrümpfe und ein Gang durch den Flugzeuggang alle 30 Minuten senken das Thromboserisiko.

Kosmische Strahlung

Ein einzelner Flug setzt die Passagiere einer minimalen Dosis kosmischer Strahlung aus, die für den Fötus unbedenklich ist. Ein Risiko könnte sich theoretisch bei sehr häufigem Fliegen – in der Größenordnung von mehreren Dutzend Stunden pro Monat – kumulieren. Für einen normalen Urlaub ist das eine völlig irrelevante Größe.

Übelkeit, Erschöpfung und Dehydrierung

Die Kabinenluft ist trockener als die Außenluft, und die Übelkeit, zu der Schwangere neigen, kann an Bord intensiver werden. Trinken Sie regelmäßig Wasser, meiden Sie Alkohol und Kohlensäure, und wählen Sie leichte Mahlzeiten.

Wann man als Schwangere lieber auf den Flug verzichtet

Für manche Schwangere ist ein Flug unabhängig vom Trimester keine geeignete Option.

Der Arzt wird empfehlen, zu Hause zu bleiben, wenn eine Risikoschwangerschaft mit Blutungen oder drohender Fehlgeburt vorliegt, bei Problemen mit der Plazenta (Placenta praevia), bei Mehrlingsschwangerschaften ab einem bestimmten Stadium sowie generell bei jeder instabilen Situation, bei der eine Entfernung von medizinischer Versorgung problematisch wäre.

Fluggesellschaften verweigern in der Regel die Beförderung ab der 36. Schwangerschaftswoche. Bei Mehrlingsschwangerschaften gilt diese Einschränkung bereits ab der 28. Woche. Jede Airline hat ihre eigenen Regeln – prüfen Sie die Bedingungen daher immer direkt beim Anbieter, bevor Sie ein Ticket kaufen.

Auch das Reiseziel spielt eine Rolle. Exotische Länder mit schlechterer medizinischer Versorgung, endemischen Krankheiten oder Impfpflicht (manche Impfungen sind in der Schwangerschaft nicht erlaubt) können weitere Faktoren ins Spiel bringen.

Informieren Sie sich vor der Reise auch über die Regeln für Medikamente im Flugzeug, besonders wenn Sie regelmäßige Medikation einnehmen oder Spritzen bei sich haben.

Regeln Sie das Parken am Flughafen noch vor der Abreise. Wählen Sie aus bewachten Parkplätzen mit Shuttleservice direkt zum Terminal, reservieren Sie sofort – und kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vor Anreise ist inklusive.

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Fliegen in der Schwangerschaft – Trimester im Überblick

Schwangere sitzt entspannt am Flugzeugfenster – das zweite Trimester ist am besten geeignet für Flugreisen.
Das zweite Trimester (13.–24. Woche) ist für Flugreisen in der Regel am günstigsten.

Risiken des Fliegens im ersten Trimester (1. bis 12. Woche)

Die ersten zwölf Wochen sind die empfindlichste Phase der Schwangerschaft. Übelkeit und Erschöpfung können an Bord intensiver sein als am Boden. Das Fehlgeburtsrisiko ist in dieser Zeit von Natur aus am höchsten, auch wenn ein Flug selbst in der Regel nicht die Ursache ist.

Wenn die Schwangerschaft komplikationslos verläuft und der Arzt keine Einwände hat, ist ein Flug im ersten Trimester möglich. Viele Frauen wissen in den ersten Wochen noch nichts von ihrer Schwangerschaft und reisen ganz ohne Einschränkungen. Dennoch gilt: Sprechen Sie vorab immer mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen.

Fliegen im zweiten Trimester (13. bis 24. Woche)

Das zweite Trimester gilt allgemein als die ruhigste und angenehmste Phase der ganzen Schwangerschaft. Die Übelkeit lässt in der Regel nach, das Fehlgeburtsrisiko sinkt deutlich und der Körper ist stabil. Die meisten Gynäkologinnen und Gynäkologen bezeichnen diesen Zeitraum als am besten geeignet für Flugreisen.

Nehmen Sie auch bei Reisen im zweiten Trimester Ihren Mutterpass mit und prüfen Sie vor dem Abflug, ob Ihre Reiseversicherung schwangerschaftsbedingte Komplikationen abdeckt.

Im dritten Trimester wird vom Fliegen abgeraten (25. bis 40. Woche)

Mit wachsendem Bauch nehmen die Einschränkungen von zwei Seiten zu. Airlines verlangen ab etwa der 28. Woche (bei Mehrlingsschwangerschaften) oder ab der 32. bis 36. Woche (bei Einlingsschwangerschaften) ein ärztliches Attest über die Flugtauglichkeit – das sogenannte Fit-to-fly-Zertifikat. Nach der 36. Woche lässt die Mehrheit der Fluggesellschaften Schwangere gar nicht mehr an Bord.

Neben dem administrativen Aufwand nimmt auch die körperliche Belastung zu – langes Sitzen auf engem Raum, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und ein höheres Risiko für Ödeme und Thrombosen. Wenn der Flug nicht unbedingt nötig ist, wird im dritten Trimester davon abgeraten.

Airline-Richtlinien für Schwangere

Fit-to-fly-Attest vom Gynäkologen verlangen Airlines etwa ab der 28. bis 36. Woche.
Ab der 28.–36. Woche verlangen die meisten Airlines ein Fit-to-fly-Attest vom Gynäkologen.

Jede Fluggesellschaft hat ihre eigene Richtlinie für die Beförderung schwangerer Passagiere, die sich in Details unterscheidet:

  • Ryanair und Wizz Air verlangen in der Regel bis zur 28. Woche keine Bestätigung; zwischen der 28. und 36. Woche ist ein Fit-to-fly-Zertifikat erforderlich; nach der 36. Woche ist die Beförderung nicht gestattet.
  • EasyJet wendet ähnliche Regeln an.
  • Smartwings empfiehlt eine Rücksprache mit dem Arzt ab der 32. Woche.
  • Lufthansa und klassische Carrier haben häufig großzügigere Bedingungen und verlangen das Fit-to-fly-Zertifikat erst ab der 36. Woche.

Die Regeln variieren auch nach Flugdauer. Lange Interkontinentalflüge unterliegen häufig strengeren Bedingungen als kurze Europaflüge. Prüfen Sie die aktuellen Bestimmungen stets direkt auf der Website der Airline – nicht aus sekundären Quellen.

Sicherheitskontrolle und Schwangerschaft

Körperscanner am Flughafen verwenden keine Röntgenstrahlen und gefährden den Fötus nicht.
Metalldetektoren und Körperscanner am Flughafen verwenden keine Röntgenstrahlen – der Fötus wird nicht beeinträchtigt.

Die Sicherheitskontrolle in der Schwangerschaft muss keine Bedenken auslösen. Weder Metalldetektoren noch Ganzkörperscanner am Flughafen verwenden Röntgenstrahlen. Es handelt sich um Radio- oder Millimeterwellen, die den Fötus in keiner Weise beeinträchtigen.

Wenn Sie den Scanner trotzdem nicht durchlaufen möchten, haben Sie das Recht, eine manuelle Kontrolle zu verlangen. Sie müssen den Grund nicht erklären – das Sicherheitspersonal reagiert auf solche Bitten routinemäßig.

Einen Überblick über den gesamten Ablauf der Sicherheitskontrolle am Flughafen sowie einen Leitfaden zum Check-in am Flughafen finden Sie in eigenen Artikeln – nützlich, wenn Sie zum ersten Mal fliegen oder Ihr Wissen auffrischen möchten.

So bereiten Sie sich auf einen Flug in der Schwangerschaft vor

Das Gespräch mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen ist die Grundlage – auch dann, wenn Sie sich gut fühlen und die Schwangerschaft komplikationslos verläuft. Der Arzt beurteilt Ihren individuellen Gesundheitszustand und bestätigt oder widerrät die Reise.

Schließen Sie eine Reiseversicherung ab, die Schwangerschaftskomplikationen abdeckt. Standardpolicen enthalten diesen Schutz nicht automatisch – er muss ausdrücklich vereinbart oder geprüft werden.

Ein Gangplatz gibt Ihnen Bewegungsfreiheit. Sie können aufstehen, sich dehnen und zur Toilette gehen, ohne Mitreisende stören zu müssen.

Zu den unverzichtbaren Dokumenten gehören: Mutterpass, Fit-to-fly-Zertifikat vom Arzt (falls die Airline es verlangt), Reiseversicherungsnachweis und die üblichen Ausweisdokumente. Prüfen Sie im Voraus auch die für Ihre Airline gültigen Handgepäck-Maße.

Praktische Tipps für einen angenehmen Flug in der Schwangerschaft

Bequeme Kleidung, Kompressionsstrümpfe und ausreichend Flüssigkeit für einen ruhigen Flug in der Schwangerschaft.
Lockere Kleidung, Kompressionsstrümpfe schon vor dem Einsteigen und genug Wasser erleichtern den Flug.
  • Kleiden Sie sich locker und bequem – synthetische Materialien in der trockenen Kabine sind ungünstig. Kompressionsstrümpfe sollten Sie bereits vor dem Einsteigen anziehen, nicht erst an Bord.
  • Trinken Sie während des gesamten Fluges regelmäßig, am besten stilles Wasser. Stehen Sie auf und gehen Sie mindestens alle 30 Minuten umher – auch wenn Sie dabei Mitreisende in der Reihe stören müssen. Mit einem Gangplatz entfällt dieses Problem.
  • Essen Sie leicht. Blähungen und Verdauungsprobleme, die die Schwangerschaft begleiten, verschlimmern sich bei niedrigerem Kabinendruck. Große Mahlzeiten kurz vor oder während des Fluges machen die Situation nicht besser.
  • Wenn Sie auch außerhalb des Flugzeugs unter Übelkeit leiden, haben Sie ein geeignetes Mittel griffbereit – und prüfen Sie die Regeln für Medikamente im Flugzeug und deren Transport im Handgepäck.

Fliegen und Schwangerschaft – häufig gestellte Fragen

Ist Fliegen für das Baby sicher?

Ja, bei einer gesunden, unkomplizierten Schwangerschaft ist ein gelegentlicher Flug sicher. Der Fötus ist gut geschützt, und eine kurzzeitige Druckveränderung oder ein leicht verringerter Sauerstoffgehalt schadet ihm nicht.

Bis wann kann man ohne Einschränkungen der Airline fliegen?

Die meisten Airlines verlangen bis zur 28. Woche keine Bestätigungen. Zwischen der 28. und 36. Woche ist standardmäßig ein Fit-to-fly-Zertifikat erforderlich. Nach der 36. Woche ist die Beförderung bei fast allen Fluggesellschaften nicht gestattet.

Brauche ich eine ärztliche Bestätigung?

Das hängt vom Trimester und der Airline ab. Bis zur 28. Woche in der Regel nicht. Ab der 28. Woche verlangen die meisten Carrier sie. Das Zertifikat stellt die Gynäkologin oder der Gynäkologe aus und ist meist nur wenige Tage ab Ausstellungsdatum gültig.

Was tun bei Komplikationen während des Fluges?

Rufen Sie sofort das Kabinenpersonal. Die Crew ist in erster Hilfe geschult, und große Langstreckenflugzeuge haben medizinische Ausrüstung an Bord. Der Pilot kann im Ernst fall auf dem nächsten Flughafen landen.

Eine Schwangerschaft bedeutet kein Ende des Reisens

Eine gesunde, unkomplizierte Schwangerschaft steht einem Flug nicht entgegen – insbesondere im zweiten Trimester, das für Reisen mit Abstand am günstigsten ist. Dem ersten und dritten Trimester sollten Sie mehr Aufmerksamkeit widmen und stets Ihren Arzt zurate ziehen.

Bereiten Sie sich vor: ärztliches Attest (falls nötig), Versicherung, Fit-to-fly-Zertifikat, Kompressionsstrümpfe. Das gilt auch für die Reiselogistik zum Flughafen. Je weniger Stress vor dem Abflug, desto besser – für Sie und Ihr Baby.

Unser Überblick über die Vorteile des Parkens am Flughafen zeigt, warum sich ein bewachter Parkplatz mit Shuttleservice genau dann lohnt, wenn Sie möglichst wenig um sich herum haben möchten. Falls Sie zum ersten Mal fliegen, hilft Ihnen auch der Ratgeber für den ersten Flug.

Wählen Sie über unseren Vergleichsrechner einen Parkplatz am Flughafen, sichern Sie sich Ihren Stellplatz und reisen Sie entspannt an. Genießen Sie Ihren Urlaub in dem Wissen, dass Ihr Auto in guten Händen ist.

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